Der persönliche Grundton

Mit dem persönlichen Grundton verhält es sich so ähnlich wie im Buch „Jim Knopf und die Wilde 13“ von Michael Ende. Die Piraten der „Wilden 13“ brauchen ziemlich lange bis sie bemerken, dass sie eigentlich nur 12 sind. Es liegt daran, dass sich jeder so wichtig nimmt, dass er sich doppelt zählt. Außerdem ist immer gerade derjenige Hauptmann, der zufälligerweise den Hut mit dem Stern trägt. Dabei wäre es viel sinnvoller, nur demjenigen die Führung zu übergeben, der das dafür geeignete Potential hat. Da sie dies nicht tun, ist es kein Wunder, dass es sich um eine wilde und unkoordinierte Horde handelt.

So ist das auch mit den Tönen. Von den Zwölfen, die alle im Menschen wirken, ist einer der zentrale Bezugston. Genau den gilt es zu finden – also eine Grundtonfindung. Das kann durchaus eine detektivische Arbeit sein: eine Grundtonermittlung. Denn dieser Ton versteckt sich oft, da braucht man eine Grundtonentdeckung. Und wenn man den Ton hat, braucht man seinen Namen, eine Grundtonbenennung.

Sie können den Vorgang bezeichnen wie Sie wollen. Am Ende wissen Sie genau, welchem von den zwölf Tönen Sie den Hut mit dem Stern aufsetzen sollten, damit er die Führung übernimmt und Ordnung in Ihr gesamtes System bringt.